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Mit Kopfhüftwurf zum Turniersieg

05.06.10

Die Ringkämpfer des RV Lübtheen waren in den vergangenen Wochen wieder fleißig auf Tour. Beim 10. Sparkassenpokal der Stadt Wittenberge konnten sich die Lindenstädter mit ihrem vierten Platz in der Gesamtwertung gut behaupten.

Leider fiel die Resonanz enttäuschend aus. Nur 46 junge Sportler gingen auf die Matte. Der Lübtheener Nachwuchs stellte mit Artem Naimaier (42 kg) einen Turniersieger und hatte in Simon Benjamin Kock (19 kg), Wulf Theißen (34 kg/ jeweils Silber) und Jan-Lukas Block (31 kg/ Bronze) drei weitere Medaillengewinner. Benjamin Wittmer (34 kg) verpasste als Viertplatzierter knapp den Sprung aufs Treppchen.

Ganz anders sah die Konkurrenzsituation beim traditionellen Warnemünder Turnier aus. 120 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet waren angereist, darunter viele namhafte Ringer. Immerhin lockte der Veranstalter ja auch mit einem Sieger-Preisgeld.

Der RVL schickte C/D-Jugendliche und Männer ins Rennen. Im Nachwuchsbereich setzten sich Oliver Kock (31 kg), Fabian Schmidt (34 kg) und Manuel Schmidt (50 kg) gegen alle Konkurrenten durch. Einen besonders sehenswertes Duell lieferten sich Fabian Schmidt und sein polnischer Finalgegner Samuel Markiewicz. Fabian konnte seine Spezialtechnik, den Kopfhüftwurf, wirkungsvoll einsetzen und diesen packenden Kampf nach Punkten gewinnen. Alexander Biederstädt (60 kg) gewann Silber, Tobias Stöter (27 kg) steuerte eine Bronzemedaille bei.

Bei den Männern unterlag Alex Fuhr (60 kg) nur knapp dem Rostocker Bundesligaringer Alexander Frey und landete ebenso auf dem dritten Platz wie Max Kriwoschein (96 kg), der sich nur den Spitzenleuten Radek Dublinowski (AKS Bialogard) und Oliver Diller (RC Potsdam) geschlagen geben musste. Mit einem weiteren vierten Platz in der Mannschaftswertung traten die Lübtheener die Heimreise an.

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